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Geschichte von Brütten

Die Gemeinde Brütten liegt auf einer gewellten, sonnigen Hochfläche und ist eingerahmt von einem breiten Waldgürtel auf einer Höhe von 520 bis 644 Meter über Meer.

Auf dem Buck, kann sich niemand der Faszination entziehen, die der Alpenkranz auf den Betrachter ausübt. Gipfel für Gipfel scharf gezeichnet, vom Säntis bis zu den Berner Alpen.

Brütten wurde 876 unter dem Namen Pritta urkundlich zum ersten Mal erwähnt. Der Name könnte vom althochdeutschen Bret, Britta (Brett) herstammen, was eine grössere Feldfläche bedeutet. Zuerst gelangte das Dorf in die Abhängigkeit vom Kloster St. Gallen, etwa vom Jahre 1000 an gehörte es dann dem Kloster Einsiedeln, zu dem bis ins 19. Jahrhundert Beziehungen bestanden. So wählte zum Beispiel bis zu diesem Jahr der Abt die reformierten Pfarrer von Brütten aus einem Dreiervorschlag der Stadt Zürich.

1798 wurde das Dorf nacheinander von französischen, österreichischen und russischen Truppen heimgesucht und schwer geschädigt. Damals soll der österreichische Erzherzog Karl auf dem Brüttemer Buck ausgerufen haben:

«Wär' ich ein Schweizer, so baute ich mir hier ein Schloss»

Nach einem grossen Wachstum im 18. Jahrhundert blieb die Bevölkerungszahl in Brütten bis ins Jahr 1960 immer bei rund 450 bis 500 Einwohnerinnen und Einwohnern. Diese arbeiteten fast ausschliesslich in der Landwirtschaft, in lokalen Gewerbebetrieben sowie später auch in Fabriken in Töss und Kemptthal. Ab den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts fand ein starkes Bevölkerungswachstum und damit einhergehend auch eine grosse Veränderung der Gemeindestrukturen statt. Brütten konnte sich für Pendlerinnen und Pendler nach Winterthur, dem Flughafen Zürich sowie dem ganzen Wirtschaftsraum Zürich als attraktive Agglomerationsgemeinde etablieren. Dieses Wachstum hält bis heute an. 1978 feierte Brütten seinen 1000.,1994 den 1500. und 2013 seinen 2000. Einwohner.

Mehr zur Geschichte von Brütten findet sich auf www.bruetten1150.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet..

Gemeindewappen mit Sichel